Im Vergleich zu bisherigen Versorgungskonzepten unterscheidet das Rheumatec-gut-zu-Fuß-Konzept zwischen drei Stadien des rheumatischen Fußes.
Die stadiengerechte Fußversorgung lindert dabei nicht nur den Schmerz. Sie kann eine Verschlechterung des Zustandes verhindern und in vielen Fällen eine Verbesserung bewirken.
Die drei Stützpunkte des FußesDer Fuß ist bei der Therapie rheumatischer Funktionsstörungen von zentraler Bedeutung, da die höher gelegenen Gelenke wie Knie, Hüfte aber auch Wirbelsäule nach ihm ausgerichtet werden.
Der Fuß hat statische / passive und dynamische / aktive Belastungspunkte.
Der erste Belastungspunkt unter Metatarsale 1 wird durch den Muskel peroneus longus aktiviert. Die beiden anderen Punkte sind lediglich passiv.
Funktionstests
Die gründliche Anamnese und funktionelle Tests geben Aufschluss über vorhandene Funktionsstörungen und ermöglichen eine individuelle, stadiengerechte Fußversorgung.
Dynamische Analysen
Die computergestützte, biomechanische Bewegungsanalyse ermöglicht eine genaue Untersuchung des Bewegungsablaufs sowie die Erkennung von Fehlstellungen und Pathomechanismen.
Mit einer dynamischen Druckverteilungsmessung lässt sich zudem das Gangbild und Fehlbelastungen unter dem Fuß analysieren.
Mit einer Versorgung des rheumatischen Fußes durch die individuelle RHEUMATEC-Weichschaum-Fußbettung beugt man der Entstehung fixierter rheumatischer Fußdeformitäten sowie zunehmender Gangbeeinträchtigungen und Sekundärdeformitäten an benachbarten Gelenken vor.
Für den Rheumapatienten bedeutet das eine deutliche Minderung der Bewegungsschmerzen beim Gehen. Damit verbunden ist ein zunehmender Gewinn an Mobilität, Unabhängigkeit und Lebensqualität.
